>> In "Theater/Baum/Schere" finden sich unsere Ideen wieder <<

Theater/Baum/Schere basiert auf der Grundidee von Helmut Alexander Schlatzer (kurz Hasch), welcher bereits seit 2007 und während seiner bibliothekarischen Tätigkeit für die Stadtbibliothek Graz (Publikation: Die bewegte Bibliothek. Österreichische Bücherbusse im Vergleich[1]) und später auch in seiner Funktion als Leiter der Stadtbibliothek Kapfenberg, dem Gedanken der freien Meinungsbildung frönte. Dazu braucht es ein gut funktionierendes Netzwerk, welches Einblicke in viele Bereiche gewährt, einen kritischen Geist, Literatur ohne Ende und vor allem den Respekt dem Menschen gegenüber.

Kurzvita: Theater/Baum/Schere

2011 wurde aus dem damaligen Vorreiterprojekt märchen&märchen gemeinsam mit Sabine Aigner die Theater/Baum/Schere GsbR gegründet. Die Grundidee Schlatzers bildet die Identität dieser Organisation.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene durchlaufen beim Theaterspielen einen Prozess, der es ermöglicht die eigene Persönlichkeit zu betonen. Das soziale Miteinander steht an primärer Stelle. Spaß am Tun und ohne Erwartungsdruck von außen agieren zu können, sind Wege zur Kreativität[2]. Und Kreativität ist der Schlüssel zum humanistischen Bildungsgedanken. [Theater/Baum/Schere, 2011]

2014 – durch die Kündigung Schlatzers als Bibliotheksleiter der Stadtbibliothek Kapfenberg ­ wurde jene [kreative[3]] Energie konzentriert in Theater/Baum/Schere gebündelt.

Mittlerweile deckt Theater/Baum/Schere mit ihrer kreativen Bildungsarbeit den Elementarbereich, den Primär und Sekundärbereich sowie junge Erwachsene, Erwachsene und Senior_innen ab. Theater/Baum/Schere hat Zugänge zu den unterschiedlichsten Communitys, ist gesellschaftspolitisch aktiv und konfessionsfrei und mit der Organisationsform einer NGO gleichzustellen (vgl. ngo.at (2017), o.S.).

 

[2] Das Phänomen des „Kreativen Potentials“, respektive dessen Handlungsentwurf „doing creativity“, wurde in der Forschungsarbeit Schwarzenbacher, A. / Aigner, S. (2017): Doing creativity -- Welche möglichen Handlungsmotive können in Biographien rekonstruiert werden und inwieweit beeinflusst das Kreative Potential deren Realisierung untersucht.

[3] schöpferisch; Ideen habend und diese gestalterisch verwirklichend (Duden online, 2017)

Die Idee ist es, ein humanistisches Miteinander zu fördern und ein kulturelles Bewusstsein zu schaffen. Theater/Baum/Schere interessiert sich für den Mensch an sich und in allen Projekten ist ein positiver, humanistischer Zugang zu erkennen. Der Respekt im Umgang mit Menschen, die Förderung des Kulturverständnisses und das Erkennen globaler Zusammenhänge ist der Zündstoff aus denen ihre Ideen in die Wirklichkeit umgesetzt werden.

 

Sabine Aigner:            Theaterpädagogin, Theaterspielerin und Erziehungswissenschaftlerin

 

Helmut Schlatzer:       Hauptamtlich ausgebildeter Bibliothekar, Theaterspieler und Lesepädagoge


 

Sabine Aigner - kam 1977 in Bruck an der Mur zur Welt, wuchs in Turnau auf und hat ein ausgeprägtes Freiheitsbedürfnis. Sie führte bereits als kleines Kind (als sechsjährige) mehrere Fluchtversuche (von Zuhause) durch, welche stets kläglich scheiterten. Nach einem 14 Jahre dauernden Trockentraining in einem obersteiermärkischen Verwaltungsapparat brach sie auch dort aus, um sich der Pädagogik zu verschreiben. Zuvor verschrieb sie sich Helmut Schlatzer mit dem sie Theater/Baum/Schere gründete. Unter anderem. Die Erziehungswissenschaftlerin ist seit 2014 - unter anderem -  ausgebildete Theaterpädagogin. Seitdem belästigt sie Kinder, Jugendliche und alle die ihren Weg queren mit theaterpädagogischem Firlefanz. Wenn sie nicht gerade ‚celliert’ (Cello spielt) oder daran erinnert wird, dass es Zeit wäre zu ‚cellieren’, studiert sie an der Uni Graz (Masterstudium Weiterbildung). Und sie gibt eine überzeugende Prinzessin auf der Erbse ab. Ich muss es ja wissen.
Sabine leitet, koordiniert und organisiert für Theater/Baum/Schere sämtliche theaterpädagogische Projekte und Workshops.

 

Helmut Alexander Schlatzer nach eigenen Angaben 1976 am Mond erschienen, tatsächlich aber in Graz geboren, lebte zeitweilig in Gratkorn, wo er am Land den Umgang mit natürlichen Materialien verinnerlichte, welche er in seiner künstlerischen Tätigkeit als Verfremdungskünstler noch heute umsetzt. Irgendwann ließ er sich zum ha. Bibliothekar ausbilden. Wohl nur um Buch als Werkstoff zu entdecken. Und natürlich um sich in die Kraft der Worte zu verlieben. Schon 1986 wollte er Schriftsteller werden und stellt manchmal tatsächlich schriftliche Dinge her wenn er nicht für Theater/Baum/Schere die Puppen tanzen oder ‚motschgern‘ lässt. Gelernt hat er glaube ich nix gescheites, denn er blieb bei der Kunst hängen Worte zu verdrehen und Gegenstände zu verfremden. Gesellschaftskritisch ist der Typ überhaupt nicht, aber seine Puppen- das glaubst du nicht.
Helmut leitet, koordiniert und organisiert für Theater/Baum/Schere sämtliche lesepädagogischen Projekte und Workshops und tüftelt und pfuscht bei den Theaterstücken herum.
 

 

 


Unsere freien Mitarbeiter_innen

 

Alexandra Schwarzenbacher - geboren 1986 in der Obersteiermark

dort einige kleinere und größere Dörfer bewohnt - sowie einige kleinere und größere Schulen besucht

- 2006 AHS Matura

- dann eine Studienorientierungsphase die von Kunststofftechnik bis Rechtswissenschaften alles beinhaltet hat, bis dann schließlich 2010 ihr pädagogisches Herz zu schlagen begann

- recht früh Flucht nach Graz

- finanziert hat sie sich diese Phase (und diese Flucht) mit diversen Putzjobs und Mathematiknachhilfe

- Sie hat Fortbildungen in Coaching und Mentaltraining absolviert wobei sie einmal eine Zwiebel getanzt hat ...

- Als langjährige Hundebesitzerin ist sie sich der Wichtigkeit einer guten Führung bewusst

- seit 2013 auch angehende Ethnologin

- seit 2014 im Magisterstudium Weiterbildung (lebensbegleitendes Lernen)

Sie liebt Zahlen, Prozentrechnen ist super. Wär sie eine Zahl, wär sie eine 7.

Bei Theater/Baum/Schere ist Alexandra zuständig für alles was mit Zahlen zu tun hat (Buchhaltung, Förderungen, usw.) ebenso koordiniert und organisiert sie Seminare im Bereich der Erwachsenenbildung und referiert bei vielen davon auch selbst.
 

 

 


Siegfried Lämmerhofer (Jahrgang 1954) lebt als freier Autor und Ideenfinder in Kapfenberg. In seiner Jugend Frontman der Rockgruppe ALPHA. Gründungsmitglied der Galerie "K" in Kindberg und des Kapfenberger Literaturkreises. Autor des zeitkritischen Theaterstückes "Mumien" sowie des Mikrodramas "Heimat". Zahlreiche Lesungen, Theateraufführungen und Kunstevents. Grafische Gestaltung der Werbemittel und punktuelle Regie für Theater/Baum/Schere.

 

 

 

 

Julia Ehrenreiter

2005/07 Kolleg für Multimediadesign

2007/08 Akademie für angewandte Photographie

2008/09 Berufsschule für Fotografen

2011 Masterclass

2012 Meisterprüfung zur Berufsfotografin

Seit 2013 finden sich Bilder von Je-Photography bei Theater/Baum/Schere. Flyer, Folder, Werbemittel.